Gemeinsam für das Gesundheitssystem in Oberösterreich
LH Stelzer beim Gesundheitsempfang des Landes im Linzer Schlossmuseum: „Wer eine gute Gesundheitsversorgung für morgen will, muss heute in die Menschen investieren, die sie tragen. Genau das tun wir in Oberösterreich.“
Gesundheitsreferentin LH-Stv.in Haberlander: „Gemeinsam arbeiten wir für ein Ziel: Dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können“
Über 200 Personen folgten am Mittwochabend, 30. September 2026, der Einladung von Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und Gesundheitsreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander zum mittlerweile sechsten Gesundheitsempfang des Landes Oberösterreich in den Festsaal des Linzer Schlossmuseums. Die zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter aus dem oberösterreichischen Gesundheitswesen sowie Partner im Gesundheitsbereich – darunter Ärztekammerpräsidentin Dr. Silke Haim, Dr. Tilman Königswieser (Vorsitzender der OÖG-Geschäftsführung), KUK-Geschäftsführer Univ. Prof. Dr. Meinhard Lukas und Johann Minihuber (Geschäftsführer der Ordensspitäler OÖ) – nutzten den Abend, um sich über die technologischen Entwicklungen zu informieren und darüber zu diskutieren, wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und innovative Entwicklungen die medizinische Betreuung von morgen verändern werden.
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer bedankte sich bei allen, die tagtäglich für die Menschen in Oberösterreich da sind. Die Gesundheitsversorgung sei wichtig – nicht nur für die Politik, sondern vor allem für die Menschen im Land. Deshalb werde auch viel investiert, alleine heuer fließen 1,79 Mrd. Euro des Landesbudgets in die Gesundheitsversorgung.
„Eine Gesundheitsversorgung auf hohem Niveau kostet viel Geld – und das nehmen wir in Oberösterreich auch in die Hand. Denn wenn es um die Gesundheit der Menschen geht, ist klar: Oberösterreich tut was. Deshalb ist Gesundheit einer der größten Posten im Landeshaushalt. Gleichzeitig investieren wir bewusst in die Ausbildung der nächsten Generation von Ärztinnen und Ärzten. Da passt es nicht zusammen, wenn ausgerechnet unsere Medizinische Fakultät in Linz vom Bund weniger Geld bekommen soll. Wer eine gute Gesundheitsversorgung für morgen will, muss heute in die Menschen investieren, die sie tragen. Mein besonderer Dank gilt daher allen, die tagtäglich in unseren Spitälern, Ordinationen, Pflege- und Gesundheitseinrichtungen für die Menschen in Oberösterreich da sind“, betonte Stelzer.
Das Thema Künstliche Intelligenz und den Einfluss der Digitalisierung analysierten Sonja Wehsely, ehemalige Wiener Gesundheitsstadträtin (SPÖ) und heute Managerin bei Siemens Healthineers, und der Medizin-Ethiker Andreas Klein. Laut Heide Maria Jackel, Studiengangsleiterin für Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Gesundheitsberufe OÖ, wird darauf auch schon in der Ausbildung eingegangen.
Gesundheitslandesrätin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander nutzte die Gelegenheit, um den Gesundheitsplan 2030 zu skizzieren. Geplant sind unter anderem 50 zusätzliche Kassenarztstellen und 33 Primärversorgungszentren. Zudem gab sie ein Bekenntnis zu allen oberösterreichischen Spitalsstandorten ab und betonte, dass in diese auch ständig weiter investiert werde: „Gemeinsam arbeiten wir in Oberösterreich für ein Ziel: Dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können. Heute – und bis ins hohe Alter. Die Menschen in Oberösterreich können auch morgen auf eine starke, wohnortnahe und moderne Gesundheitsversorgung, in der unsere regionalen Krankenhäuser ein unverzichtbarer Teil sind, vertrauen. Deshalb investieren wir ganz gezielt in ihre Zukunft.“
Haberlander bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Das mache viel möglich, etwa die nun Erweiterung der Einsatzbereitschaft des ÖAMTC-Rettungshubschraubers Christophorus Europa 3 in Suben. „Mit dem 24-Stunden-Betrieb verbessern wir die Notfallversorgung in Oberösterreich und natürlich ganz besonders im Innviertel. Das bedeutet mehr Sicherheit für die Menschen und ist ein weiterer wichtiger Schritt für eine starke medizinische Versorgung in unserem Bundesland. Denn beste Versorgung bedeutet Qualität und Erreichbarkeit. Für Qualität stehen unsere Spitäler, für die Erreichbarkeit sorgt nun zusätzlich auch der 24/7-Notarzthubschrauber in Suben“, so Haberlander.
Fotos: ALS Netzwerk, Verwendung mit Quellenangabe








