Neuer Bildungscampus Vorchdorf:

Meilenstein für die Bildungsregion Gmunden-Vöcklabruck

LH-Stv.in Christine Haberlander: Bildungscampus Vorchdorf ist starkes Zukunftsprojekt für unsere Kinder und unsere Region.

„Wir stehen in Oberösterreich für eine Überzeugung: Bildung ist die Chance für junge Menschen, sich für ihre Zukunft zu rüsten. Und die Möglichkeit für jeden Einzelnen, seine Talente zu entfalten. In Oberösterreich denken wir Bildung nicht in starren Systemen, sondern in vitalen Chancen und sind offen für pädagogische Konzepte. Schulen sind nicht nur Lernanstalten, sondern auch Erfahrungs- und Erkenntnisräume“, unterstreicht Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander.

Der Bildungscampus in Vorchdorf wird umfassend saniert und zukunftsfit weiterentwickelt. Mit einer gesamten schulischen Nutzfläche von rund 7.500 Quadratmetern entsteht ein moderner, nachhaltiger und pädagogisch zeitgemäßer Bildungsstandort, der alle zentralen Einrichtungen unter einem Dach vereint.

„Mit dem Bildungscampus setzen wir ein starkes Zeichen für Qualität, Chancengleichheit und regionale Stärke. Wir investieren in die Zukunft unserer Kinder und schaffen optimale Rahmenbedingungen für modernes Lernen“, betont Bürgermeister Johann Mitterlehner.

Am Campus vereint sind künftig die Volksschule, die GTS, die Mittelschule und die Polytechnische Schule sowie die Landesmusikschule, OTELO (Offenes Technologielabor) und eine Eltern-Kind-Beratung. Darüber hinaus werden eine Produktionsküche, eine Aula sowie einige weitere gemeinschaftlich nutzbare Räume geschaffen. Herzstück der Erweiterung ist der Neubautrakt „Neue Mitte“, der als verbindendes Element zwischen den Bildungseinrichtungen fungiert und Raum für Begegnung und Austausch zwischen Schülern und Lehrpersonal bietet.

Wirtschaftlich, zweckmäßig und nachhaltig
Nach eingehender Prüfung wurde die Entscheidung für eine umfassende Sanierung in Kombination mit gezielten Neubauanteilen getroffen. Ein vollständiger Neubau hätte erhebliche Abbruchskosten mit sich gebracht und ein mindestens doppelt so großes Ausweichquartier erfordert und wäre damit organisatorisch wie wirtschaftlich deutlich aufwendiger gewesen.
Die Umsetzung erfolgt in drei Bauetappen, um einen geordneten Schulbetrieb während der Bauphase sicherzustellen.

Investition von 31,5 Millionen Euro
Der förderbare schulische Kostenrahmen beträgt rund 25,5 Millionen Euro brutto zuzüglich rund 2,9 Millionen Euro brutto für das notwendige Ausweichquartier. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 31,5 Millionen Euro brutto – inklusive Landesmusikschule, OTELO und Eltern-Kind-Beratung.
Das Land Oberösterreich unterstützt dieses zukunftsweisende Projekt mit einer Förderquote von 65 Prozent für den schulischen Anteil. Insgesamt stellt das Land Oberösterreich damit rund 18,4 Millionen Euro für diese Maßnahmen an Fördermitteln zur Verfügung.
Mit dem Bildungscampus Vorchdorf entsteht ein moderner Bildungsraum, der pädagogische Qualität, Wirtschaftlichkeit und regionale Zusammenarbeit vereint – ein starkes Fundament für kommende Generationen.

„Der neue Campus schafft zeitgemäße Bedingungen für Primär- und Sekundarstufe, bringt verschiedenste Bildungsbereiche an einem Ort zusammen und hebt die Qualität der Ausbildung auf ein neues Niveau“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander.

Die Projektdaten:

  • Sanierung und Erweiterung des bestehenden Bildungscampus in Vorchdorf
  • Standort für Volks-, Mittel und Polytechnische Schule samt GTS – darüber hinaus auch Landesmusikschule sowie OTELO und Eltern-Kind-Beratung am Standort inkludiert
    Schulische Gesamtfläche: 7.500 m2
  • Offizieller Spatenstich und Umsiedelung in Ausweichquartier: Sommer 2026
  • Gesamtkosten rd. 31,5 Mio. Ꞓ – davon rd. 28,4 Mio. Ꞓ für den schulischen Projektanteil (inkl. Ausweichquartier für die Bauzeit)
  • Fördermittel für den schulischen Anteil: mehr als 18,4 Mio. Ꞓ

Fotos: Land OÖ, Verwendung mit Quellenangabe