Einstiegsgehälter steigen auf 3.431 Euro bzw. 2.716 Euro – Rekordzahl an Beschäftigten in Oberösterreichs Kinderbildung und -betreuung

Oberösterreich liegt schon jetzt sowohl bei den Einstiegsgehältern der pädagogischen Assistenten als auch bei jenen der Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen bundesweit im Spitzenfeld. Unser Bundesland setzt nun noch einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum Kinderland Nummer 1: Mit 1. Juli steigen die Einstiegsgehälter in der Kinderbildung und -betreuung erneut an. Das Einstiegsgehalt für Elementarpädagoginnen und Elementarpädagogen erhöht sich um rund 110 Euro auf 3.431,20 Euro brutto monatlich. Pädagogische Assistenzkräfte erhalten um rund 85 Euro mehr und starten mit 2.716,30 Euro brutto. Mit der neuerlichen Gehaltserhöhung setzt Oberösterreich ein klares Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die tägliche Arbeit der pädagogischen Assistenz- und Fachkräfte in unseren Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen legen den Grundstein für erfolgreiche Bildungsbiografien. Ihre Arbeit ist von enormem Wert für die Kinder, Familien und damit die gesamte Gesellschaft. Mit der Anhebung des Einstiegsgehalts schaffen wir noch attraktivere Rahmenbedingungen und setzen ein starkes Signal für diese verantwortungsvollen Berufe“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Bildungslandesrätin Christine Haberlander.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um den Beruf attraktiver zu gestalten. Dazu zählen neben Gehaltsverbesserungen, bessere Rahmenbedingungen sowie die schrittweise Reduktion der Gruppengrößen. Und diese Maßnahmen zeigen Wirkung: Die Zahl der Beschäftigten in den oberösterreichischen Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen konnte kontinuierlich gesteigert werden. Aktuell sind 13.565 Personen in der Betreuung unserer Kinder beschäftigt – im Zehnjahresvergleich ein Plus von 4.318 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Allein innerhalb der letzten drei Jahre, seit dem Abschluss des Kinderland-Paktes, ist der Personalstand um 2.257 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das sind rund 20 Prozent, gestiegen.

„Wer Kinder in ihren ersten Lebensjahren begleitet, übernimmt eine große Verantwortung. Das muss sich auch in einer entsprechenden Entlohnung widerspiegeln. Die neuerliche Erhöhung ist daher nicht nur eine finanzielle Maßnahme, sondern vor allem ein Ausdruck unserer Anerkennung für die tägliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kinderbildungseinrichtungen“, so Bildungslandesrätin Haberlander, die ergänzt: „Während andere Branchen ihr Personal reduzieren, können wir in der Elementarpädagogik Jahr für Jahr spürbar zulegen. Mein Bestreben ist es, weiter noch mehr Menschen für das Tätigkeitsfeld der Elementarpädagogik zu gewinnen.“

„Unser gemeinsames Ziel ist klar: Jedes Kind soll in Oberösterreich die bestmöglichen Chancen erhalten. Mit besseren Rahmenbedingungen und einer attraktiven Bezahlung investieren wir direkt in die Zukunft unserer Kinder und damit in jene unseres Landes“, unterstreicht Haberlander abschließend.

Fotos: Land OÖ, Verwendung mit Quellenangabe