Technik entdecken von klein auf: Der Girls´Day Mini und der Girls´s Day Junior laden dazu ein
Girls’ Day MINI: Technik entdecken ab dem Kindergartenalter
Technische Neugier kennt kein Mindestalter: Bereits im Kindergarten können Mädchen erste Erfahrungen mit Technik sammeln. Genau hier setzt der Girls’ Day MINI an. Am 10. und 13. März 2026 hatten rund 250 Schulanfängerinnen aus 25 Kindergärten in OÖ im Alter von fünf bis sechs Jahren die Möglichkeit, im Welios Science Center Wels sowie im RIC – Regionalen Innovations Centrum (BRP Rotax) – spielerisch in die Welt der Technik einzutauchen.
„Diese Neugier für Technik und Naturwissenschaften der Schulanfängerinnen ist ansteckend und lässt uns in eine gute Zukunft blicken: ein Oberösterreich voller engagierter Technikerinnen und Ingenieurinnen“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauen-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander.
Die Initiative verfolgt das Ziel, die natürliche Neugier der Kinder frühzeitig zu fördern, Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und Neues auszuprobieren. Mit altersgerechten, einfachen Experimenten erschließen sich den Mädchen technische und naturwissenschaftliche Inhalte auf spielerische Weise. Im Mittelpunkt stehen dabei das Entdecken, das Lernen ohne Leistungsdruck sowie der bewusste Abbau von Berührungsängsten.
Ein zentraler Baustein des Programms ist auch die Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte. Am 15. Jänner 2026 wurde im Frauenreferat des Landes Oberösterreich ein ganztägiger Fortbildungstag unter dem Titel „Mini Science Lab for Girls“ durchgeführt. Frau Prof. Doris Neubauer-Hametner MA MEd BEd präsentierte praxisnahe Zugänge und zeigte vielfältige Möglichkeiten auf, wie naturwissenschaftliche Themen im Kindergartenalltag anschaulich und nachhaltig vermittelt werden können.
Um das Thema langfristig in den Kindergärten zu verankern, wird im Rahmen des Programms die Girls’ Day MINI Challenge 2026 ausgeschrieben. Teilnehmende Kindergärten sind eingeladen, ihre Konzepte bis 30. April 2026 einzureichen.
Girls’ Day JUNIOR: Technik entdecken von klein auf
Neugier wecken, Talente sichtbar machen und Begeisterung für Technik entfachen – genau hier setzt auch der Girls’ Day JUNIOR an. Am 11. und 12. März 2026 nehmen erneut Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen oberösterreichischer Volksschulen an diesem erfolgreichen Format teil. Mit mehr als 2.429 angemeldeten Kindern und 1.010 verfügbaren Plätzen für 65 Volksschulklassen zeigt sich einmal mehr das große Interesse an früher technischer Bildung.
„Bildung ist die Chance für junge Menschen, sich für ihre Zukunft zu rüsten. Und die Möglichkeit für jede Einzelne, ihre Talente zu entfalten. Das große Interesse an diesem Angebot zeigt, dass die Notwendigkeit der Auseinandersetzung von Schülerinnen mit Technik gesehen wird und demensprechende Angebote auch nachgefragt werden. Mein Dank gilt den Lehrkräften, die dieses Angebot nützen und so Berufs- und Bildungs- und Lebenswege aufzeigen“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauen-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander.
An 26 Standorten in ganz Oberösterreich erwartet die Kinder ein vielfältiges, pädagogisch fundiertes Workshopangebot. Die Bandbreite reicht von Holz- und Kunststoffbearbeitung über physikalische und chemische Experimente bis hin zu Medientechnik und der Erkundung der Waldwildnis. Durchgeführt werden die Workshops unter anderem an Höheren Technischen Lehranstalten, in Museen, Betrieben sowie im Nationalpark.
„Wir nehmen seit vielen Jahren sehr gerne und mit großer Begeisterung am Girls Day Junior teil, weil wir der Meinung sind, dass Mädchen von klein auf für technische Berufe begeistert werden sollen bzw. ihrer Natur gegebenen Begeisterung Raum gegeben und Beachtung geschenkt werden muss. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass gerade die Volksschulmädchen noch absolut keine Berührungsängste mit technischen Geräten jeglicher Art haben. Wir haben bei uns an der HTL für IT in den vergangenen Jahren unseren Mädchenanteil steigern können, aber da ist noch immer Luft nach oben. Was mich als Allgemeinbildnerin fasziniert, ist, dass die Mädchen, die bei uns bis in die Abschlussklassen kommen, dann meistens auch hervorragende Abschlüsse hinlegen und eine oft sehr beachtliche Entwicklung, vor allem auch eine deutliche Zunahme an Selbstbewusstsein, zeigen“, so Frau Mag.a Doris Riha, Direktorin an der HTL Traun – sichtlich erfreut über den Besuch von Frau Landeshautpmann-Stellvertreterin Haberlander.
Der Girls’ Day JUNIOR eröffnet jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen spielerischen Zugang zu Technik, Naturwissenschaft und Handwerk. Durch unmittelbare, sinnliche Erfahrungen – vom Anfassen über Beobachten bis hin zu Riechen und Schmecken – werden Naturgesetze greifbar und verständlich. Ziel ist es, Freude und Interesse an technischen Themen zu fördern und gleichzeitig Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen für das vorhandene Potenzial der Kinder zu sensibilisieren.
Gerade im Volksschulalter sind Kinder besonders offen und begeisterungsfähig. Frühzeitige Impulse sind entscheidend, um ihnen Raum zu geben, eigene Stärken, Interessen und Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln.
Begleitend dazu fand am 13. Jänner 2026 die Online-Fortbildung „Mini Science Lab for Girls“ statt. Frau Prof. Doris Neubauer-Hametner MA MEd BEd vermittelte praxisnahen fachlichen Input und zeigte auf, wie Interesse und Neugier von Mädchen der dritten und vierten Volksschulklasse für Naturwissenschaften und Technik gezielt und nachhaltig gefördert werden können.
Der Girls´ Day ist eine Aktion von Landeshauptmann-Stellvertreterin und Frauen-Landesrätin Mag.a Christine Haberlander und dem Frauenreferat des Landes OÖ in Kooperation mit der WKOÖ, der IVOÖ, dem AMS OÖ, der AKOÖ, den ÖGB-Frauen, der Bildungsdirektion des Landes OÖ und des Jugendservice des Landes OÖ und wird von der Education Group durchgeführt.
Weitere Informationen unter: www.girlsday-ooe.at
Fotos: Land OÖ, Verwendung mit Quellenangabe








